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Damals präsentiert vom Internet Verein Taucha, der sich 2016 aufgelöst hat und als eigenständige Untergruppe in den Heimatverein integriert wurde.

Aktuelles in Schlagzeilen

April 2007

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Weitere Informationen und Bekanntmachungen der Stadtverwaltung Taucha finden Sie im Schwarzen Brett auf www.taucha.de.

28.04.07 8. Frühlingsball ganz im Zeichen der Mode

Die achte Auflage des Tauchaer Frühlingsballs stand diesmal ganz im Zeichen der Mode. Das hatte auch einen ganz besonderen Grund. Neben dem bewährten Organisationsteam um DJ Roland Kohler (Showkiste Leipzig), Lutz Ritter (Elektro Ritter) und Guido Lerch (Ratskeller Taucha) war diesmal das Modehaus Fischer stark beteiligt. Das traditionsreiche sächsische Unternehmen blickt dieses Jahr auf 175 Jahre Familien- und Unternehmensgeschichte zurück.
Passend zu diesem Jubiläum überreichte die sächsische Weinprinzessin Anja Leuschner in Anwesenheit von Ullrich Fischer, der das Modehaus seit 2000 in 5. Familiengeneration führt, Jaqueline Rulf vom Modehaus eine Flasche des Tauchaer Ratsherrenweins. Ein edler und zugleich rarer Tropfen, denn davon gibt es insgesamt nur 14 Flaschen.
Anja Leuschner - wie immer von Lutz Ritter engagiert - war schon beim 7. Frühlingsball zu Gast, da aber noch als Weinkönigin des Gebietes Diesbar-Seuslitz. Inzwischen belegte sie bei der Wahl der sächsischen Weinköniginnen den zweiten Platz und darf sich nun offiziell "Weinprinzessin" nennen. Nun begann eine Zeitreise durch die Welt der Mode mit barocken Kostümen, präsentiert vom Sonnenball-Team aus Nischwitz. Dann eroberten die Ballgäste erst einmal das Gala Büffet, das wie immer Guido Lerch mit seinem Ratskellerteam gezaubert hatte, wovon sich die Gäste bis weit nach Mitternacht nach Herzenslust bedienen konnten.
Auf dem eigens dafür installierten Laufsteg präsentierte das Modehaus Fischer eine Modenschau mit 9 Models in insgesamt 5 Durchgängen, moderiert von Rainer Mlynarcyk. Gezeigt wurde aktuelle Mode in den Modefarben Schwarz und Weiß für Sie und Ihn und natürlich fehlte auch eine Bademodenkollektion nicht. Zwei Models zeigten ihre "Street One- Modelle" übrigens mit Hunden, die ob der vielen Gäste doch etwas verunsichert auf dem Laufsteg wirkten.
Endlich um 21.20 Uhr legte DJ Roland den Frühlingswalzer auf und die 12 x 10 m große Tanzfläche füllte sich zusehends. Die sich mit ihm abwechselnde Band "AMANDA & Friends", konnte zwar vor allem durch die gesanglichen Qualitäten der beiden Frontfrauen überzeugen, zum Tanzen allerdings deutlich weniger Ballgäste animieren.
Die Tanzrunden wurden dann noch zweimal unterbrochen. Zunächst folgte eine sogenannte "Kaffeetütenmodenschau" aus Leipzig-Connwitz. Moderator Thomas Noack präsentierte neben dem Fackelträger für Olympia auch Gladiatoren aus dem alten Rom und "streitbare" Haremskostüme.
Ein origineller Einfall, zumal unter den "Models" auch Leute aus Taucha waren, die einfach Spaß daran hatten, bei dieser besonderen Modenschau, bei der das Material aus bedruckter Kaffeetütenverpackungsfolie bestand, mitzuwirken. Aber zu vorgerückter Stunde wirkte die Show doch zu sehr in die Länge gezogen.
Beim Höhepunkt des Abends, der Tombola, trat als Glücksfee erstmals das Maskottchen vom neuen Tauchaer "Parthe Bad" in Erscheinung. Die lustige Figur symbolisiert einen Wasserball und sucht bis zur Baderöffnung am 30. Juni noch einen Namen, wozu die Tauchaer nun aufgerufen sind
Das namenlose Maskottchen zog als wertvollste Preise mehrere Warengutscheine in Höhe von 175 Euro, gesponsert vom Modehaus Fischer. Den Hauptpreis aber, eine 4-tägige Reise mit der Postkutsche von Leipzig nach Dresden, gewann Tauchas stellvertretender Stadtbrandmeister Steffen Schmidt von der freiwilligen Feuerwehr.
Familie Porzig war Fortuna besonders hold, denn sie fassten gleich zwei der wertvollen Preise (Ballonfahrt und 175.- Euro Modehaus-Fischer-Gutschein) ab.
In einem Gespräch mit dem Online-Magazin hob Lutz Ritter besonders das Engagement der Sponsoren bei der Tombola hervor und betonte: "Es ist für uns eine absolute Ehre das Maskottchen des neuen Tauchaer Bades zum ersten Mal präsentieren zu können". Mit dem Ball selber zeigte er sich insgesamt sehr zufrieden, kritisierte aber auch die überzogene Länge der Kaffeetütenmodenschau und sagte dazu "Das war anders abgesprochen".
Der insgesamt sehr guten Ballstimmung, tat das keinen Abbruch. Die Gäste hatten noch bis weit nach Mitternacht Zeit, das Tanzbein zu schwingen.
Übrigens diesmal war der Ball bereits Ende Februar total ausverkauft, denn mehr als 450 Gäste dürfen nicht mehr in die (Nichtraucher-) Mehrzweckhalle. Ein Novum in der Geschichte des Frühlingsballs.
Bericht IVT. Text: Matthias Kudra, Fotos Reinhard Rädler, Matthias Kudra
Hier finden Sie eine große  Bildergalerie

24.04.07  Ideen für Pönitz gefragt!

Der Ortsbeirat von Pönitz hatte für den 24. April zu einer Informationsveranstaltung über den Ortteil eingeladen. Die Organisatoren wurden von der großen Resonanz überrascht. Als Gäste waren der Bürgermeister von Taucha, Dr. Schirmbeck, Franz Rösl von der Firmengruppe Rösl und Vertreter der Regionalgruppe Partheland des Naturschutzbundes Deutschland geladen.
Die Veranstaltung begann mit einer Powerpoint-Präsentation zum inzwischen genehmigten Kiesabbau am Wachberg. Herr Rösl erläuterte anhand von Luftbildern anschaulich die einzelnen Phasen der Erschließung, der Verfüllung und der Renaturierung. Für den Laien war es interessant zu erfahren, dass die Renaturierung bereits vor dem Abbau beginnt, um Ausweichräume für Fauna und Flora zu schaffen.
Die Pönitzer wollten wissen, wie sich der Übergang zwischen Schließung der vorhandenen Gruben Pönitz I und II und Eröffnung der neuen am Wachberg vollziehen wird. Herr Rösl informierte über die wesentlichen Punkte des Betriebsplanes bis 2011, die Anpflanzung von 7000 Bäumen Laubmischwald und Hecken im Zuge der Renaturierung sowie den Bau einer innerbetrieblichen Straße parallel zur Kreisstraße.
Die Vertreter des NABU ergänzten die Ausführungen und betonten, dass die erteilten Auflagen damit übertroffen werden. Der NABU selbst möchte mit seinen eigenen Aktivitäten, von denen aus jüngster Zeit z .B. die Pflanzaktionen von Obstbäumen zu nennen sind, möglichst nahe an Pönitz heran reichen. Kurz angerissen in der Diskussion mit den Anwohnern wurden das Hochwasserschutzkonzept für den Dewitzer Bach, archäologische Dokumentationen bei Grabungen am Wachberg, Vergabe von Themen für Diplomarbeiten, Nutzung alter Trafo-Häuschen als "Vogelhotel" und der Zustand des Staditzwaldes. Der NABU erwartet weitere Ideen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung referierte der Bürgermeister von Taucha, Dr. Holger Schirmbeck, über die Infrastruktur in und um Pönitz. Er zog dabei einen weiten Bogen und stellte die Komplexität der Zusammenhänge heraus. Die Pönitzer bombardierten ihn mit zahlreichen Fragen und der Bürgermeister stellte sich diesen, jedoch überwiegend nicht mit befriedigenden Antworten. Die Probleme sind hinlänglich bekannt und drehen sich mehrheitlich um den Zustand der Kreisstraße im Ort sowie die Verbindung nach Taucha.
Die Pönitzer sehen aus ihren Erfahrungen mit früheren Strukturveränderungen (Wechsel in den Kreis Delitzsch) der bevorstehenden Fusion der Landkreise mit gemischten Gefühlen entgegen. Dr. Schirmbeck konnte die Bedenken nicht ausräumen und keine Zusage über die Bereitstellung von Mitteln durch den künftigen Kreis geben. Voraussetzung für den Straßenbau seien zunächst die Maßnahmen zur Oberflächenentwässerung. Die dafür erforderlichen Haushaltsmittel sind im Plan 2008/09 vorgesehen. Auch die Bahnhofstraße und die Straße am Spielplatz seien in der Planung für 2009/2010 eingeordnet. Die Pönitzer drängten auf vorübergehende Lösungen, um zumindest den Fußweg zu entschärfen. Weitere strukturelle Aspekte, wie sichere Fahrradwege, Straßenbeleuchtung und biologische Kleinkläranlagen kamen zur Sprache.
Der Ortsbeirat übermittelte zum Abschluss der Veranstaltung den Vorschlag der Stadt Taucha, sich um Aufnahme in Fördermittelprojekte der Europäischen Union zu bewerben. Dazu rief er ebenfalls alle Pönitzer zu einem Ideenwettbewerb auf.
Bis 06.05.07 können noch Vorschläge beim Ortsbeirat (Briefkasten Kindergarten) eingereicht werden. Sie sollten sich auf die Vernetzung von Strukturen im ländlichen Raum beziehen.
Bericht für IVT: Dagmar Hering, Fotos : Dirk Hering
Weitere Informationen  aus Pönitz

        

24.04.07  Sirenenprobe jetzt immer Mittwochs um drei

Wenn bisher jeden 1. Donnerstag im Monat in Taucha die Sirenen heulten, handelte es sich in aller Regel um eine Funktionsprobe.
Ab Mittwoch, den 2. Mai 2007 wird alles ganz anders, wie das Ordnungsamt der Stadt Taucha mitteilte, denn ab diesem Tag wird für die Sirenen, die mit einem Fernwirkempfänger digitaler Bauart komplettiert sind, jeden Mittwoch um 15.00 Uhr eine sogenannte Sirenenprobe durchgeführt.
Das Signal - 12 Sekunden Dauerton - wird durch die Rettungsleitstelle Delitzsch ausgelöst, sofern auf diesen Tag kein gesetzlicher Feiertag fällt.
"In Taucha gibt es 5 Sirenenstandorte", wie Amtsleiter Ordnungsamt der Stadt Taucha, Albrecht Walther, der Online-Magazin mitteilte, "die seit dem vergangenen Jahr mit digitalen Fernwirkempfängern ausgestattet sind.".

  • Rathaus
  • Mittelschule
  • Kita Dewitz
  • Merkwitz Schulgasse Wohnhaus
  • Goethestraße Wohnhaus
    "Der Einbau der Fernwirkempfänger war Voraussetzung um die Anforderungen an die landeseinheitlichen Signale in Sachsen überhaupt erfüllen zu können. Die Standorte sind Altstandorte und haben Bestandsschutz.
    Mit Einführung der Alarmempfänger Anfang der 90er Jahre, wurden in vielen Städten die Sirenen abgebaut. Wir haben uns damals für den Erhalt entschieden.", so der Ordnungsamtschef, "Alle Sirenen werden ausschließlich zentral von der Rettungsleitstelle Delitzsch ausgelöst. Eine Auslösung "Vor Ort" ist schon lange nicht mehr möglich.
    Die Hauptfunktion der Sirenen ist die Warnung der Bevölkerung in Katastrophenfällen. Alle Kameraden der Einsatzabteilungen der FFW verfügen über einen persönlichen Alarmempfänger(sog. Piepser) und werden über diesen alarmiert. Wenn bei jeder Alarmierung die Sirenen liefen, wäre wohl die Lärmbelästigung für die Anwohner zu groß. Bei Großereignissen oder wenn Menschenleben in Gefahr sind, werden die Sirenen aber meistens mit ausgelöst. Dies liegt im Ermessen der Rettungsleitstelle bzw. geschieht auf Veranlassung des Wehrleiters.

    Nach einer Information des Ordnungsamtes der Stadt Taucha

            

    24.04.07 Heimatverein entführte nach Shanghai

    Nach langer Pause führt der Heimatverein Taucha e.V. am 25.04.2007 im Ratssaal seine Reihe mit den Heimatabenden fort.
    Dieses Mal stand es ganz im Zeichen der Asiatischen Welt, denn es ging um Shanghai.

    In einer Bild- und Filmpräsentation stellte Rene Werner, der ja diese Riesenstadt aus eigenem Erleben kennt, den Gästen diesen Teil von China vor. Als Erfrischung für die Gäste gab es Chinesisches Bier mit dem klangvollen Namen " Tsingtao" und chinesische Schokolade.

    Die Präsentation zeigte einerseits das Neue Shanghai indem der Bauboom dominiert, die Wolkenkratzer immer höhere Ausmaße annehmen (meistens sind diese von Deutschen Architekten geplant), andererseits auch das Alte Shanghai.
    Trotz des Baubooms lassen sich in der City stets Mittelpunkte der Ruhe finden. In angelegten Gärten mit seiner Pflanzenvielfalt sowie angelegten Teichen, finden die Menschen Ruhe im stressigen Alltag.

    Das Alte Shanghai ist der totale Gegensatz zum Neuen. Hier gibt es weder Wolkenkratzer noch Bauboom. Die Häuser, maximal 2 -3 Stockwerke hoch, stehen auf engstem Raum aneinander.
    Inmitten von Gassen spielt sich das Leben des Alten Shanghai ab.
    Die Menschen im Alten Shanghai leben teilweise unter Bedingungen, die wir uns in Deutschland kaum noch vorstellen können. So war in der Präsentation zu sehen, dass sogar unter einer Autobahnbrücke der Platz für Wohnraum genutzt wurde. Die Räume eng, spärlich beleuchtet, und stetig von Smog umgeben. Dennoch strahlen die Einwohner dieser Stadt eine wahrliche Lebensfreude aus. So sind Gäste stets herzlich Willkommen, besonders diejenigen die aus der ehemaligen DDR kommen. Die Gründe hierfür sich ja weitreichend bekannt
    Eines zeigte die Präsentation auch, die Essgewohnheiten. Für uns Europäer ist dies eine wahrliche Herausforderung. Neben Froschsalat bot sich eine Suppe, die nicht mehr erkennen lies, was wirklich darin enthalten war.

    Insgesamt war die Präsentation eine kleine Anregung, sich näher mit diesem Land zu beschäftigen. Da es über dieses Land noch viel mehr zu erzählen gibt, als diese Präsentation hätte darbieten können, werden wir davon ausgehen, dass dies nicht der Letzte Heimatabend über diesen Landstrich gewesen sein wird.
    Freuen wir uns auf weitere Abende.
    Quelle: Heimatverein Taucha

            

    24.04.07 Was man in Bonn von Taucha lernen könnte

    Auf Grundlage eines "Bürgerantrages" des Ortsausschusses Bonn-Nord beschloss der Rat der Bundesstadt Bonn am 26. September 2002 die Umbenennung des Stadtteils Bonn-Nord in Bonn-Castell. Die Umbenennung, die Anfang 2003 offiziell wurde, sollte vor allem die römischen Wurzeln des Stadtteils rund um ein ehemaliges Römerlager verdeutlichen, das eines der Keimzellen der späteren Stadt Bonn war. Aus dem 1974 gegründeten Ortsausschuss Bonn-Nord wurde der Ortsausschuss Bonn-Castell e.V. Der gemeinnützige Verein sieht seine Schwerpunktaufgabe darin, das Zusammengehörigkeitsgefühl im Stadtteil zu stärken. Der Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Stadtteil kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Auch gilt es noch immer Bonn-Castell im Bewusstsein der Stadt Bonn und in den Köpfen der Bonner bekannter zu machen.
    Einen kleinen - aber inzwischen konstanten - Betrag leistet die Stadtteilzeitung "Rund ums Castell". Seit der Erstausgabe im Dezember 2002 werden gezielt Informationen, Nachrichten und Berichte für die Anwohner gesammelt, dokumentiert und publiziert. "Wir erleben täglich, wie viel bei unseren Vereinen und Einrichtungen, den Kirchen, Schulen, Kindergärten und Altenheimen passiert, was sich alles in Castell verändert", so Patrizia Robaldo, verantwortliche Redakteurin des Stadtteilanzeigers, "wir wollen diese Themen aufgreifen und davon erzählen". Vier Mal im Jahr erscheint die vereinseigene Stadtteil-Zeitung "Rund ums Castell", vergleichbar mit dem Tauchaer Stadtanzeiger aber eben hundertprozentig auf gemeinnütziger, ehrenamtlicher Basis.
    Getragen wird die Zeitung vor allem von Annoncen lokaler Händler, "die verstanden haben wie wichtig es ist, lokal zu inserieren", wie Patrizia Robaldo versichert. Im Anzeiger befinden sich neben Veranstaltungshinweisen auch Reflektionen und Berichte über das aktuelle Geschehen rund um das Castell. "Gern würden wir damit auch ins Internet gehen, aber uns fehlt leider einfach das Know-How dazu", gesteht Patrizia Robaldo auf das Tauchaer Online-Stadtmagazin angesprochen. Aber die Idee, das Ganze transparenter und aktueller zu machen, hat sie gerne aufgenommen.
    Sechs ehrenamtliche Mitarbeiter des Ortsausschusses und je Ausgabe wechselnde engagierte Hobbyschreiber und -Fotografen gestalten das Blatt. "Wir versuchen gezielt Leute für unser Projekt, für unsere Idee zu gewinnen. Schließlich versteht sich "Rund ums Castell" als Zeitung zum Mitmachen, so Patrizia Robaldo weiter. Ein Anliegen, das wir vom Online-Stadtmagazin im Prinzip ja auch verfolgen.
    Zoom 640x480 Zoom 640x480 Zusätzlich zur Stadtteilzeitung organisiert der Ortsausschuss Bonn-Castell e.V. jährlich ein Bürgerfest im Sommer, das natürlich ganz im Zeichen der Römer steht. 2005 war das Motto "Castell und die Römer". Für 2007 steht noch kein Motto fest! Dagegen wird das Tauchaer Stadtfest "Tauchscher" von mehreren Vereinen, u.a. Heimat- und Gewerbeverein, sowie der Stadtverwaltung getragen. Darüberhinaus organisiert der Ortsauschuss einen monatlichen Bürgerstammtisch, bei dem sich in lockerer Runde alle Interessierten austauschen und beraten. Beim letzten Stammtisch am vergangenem Montag in der traditionellen Gaststätte "Altes Bonn" - gepaart mit rheinischer Gemütlichkeit und Gastfreundschaft - nahmen auch Lokalpolitiker teil. Diese Gemütlichkeit bekamen auch wir zu spüren, als sich aus einem beiläufigen Gespräch am Biertisch ein reger Erfahrungsaustausch zwischen Ortsausschuss und IVT entwickelte.
    Fazit für uns: Auch in einer Stadt, wo die ganz große Politik gemacht wurde und zum Teil auch noch wird, ist man auf die Initiative von Bürgern angewiesen, die sich ehrenamtlich für ihre Stadt engagieren. Vielleicht "verirrt" sich ja auch mal ein Bürger der Bundesmetropole bei einem Leipzig-Besuch in unsere Stadt. Zumindest kann man sich vorab bei uns über das Geschehen in der Parthestadt informieren.
    Bericht für IVT. Text und Fotos: Matthias Kudra (IVT) und Patrizia Robaldo (Ortsausschuss Bonn-Castell e.V.)

            

    20.04.07 Andy's (Country-) Musik lässt Frauenherzen höher schlagen

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    Im ausverkauften cafe esprit sitzen diesmal fast nur Frauen. Liegt es nun an ihm, Andy Heinrich, der auf seine eigene unverwechselbare Art Country- und Rocksongs interpretiert, oder einfach nur an der Country-Musik, vielleicht aber auch an Beiden. Andy begrüßt seine vielen weiblichen Fans mit den Worten: "Heute ist wieder ein Highlight, ich sehe es an den vielen Mädels". Sein Soloprogramm, mit dem er in kleinen publikumsnahen Veranstaltungen auftritt, steht unter dem Titel "One man - one voice". Seine Fans kennen ihn aber auch als Mitglied der Band "The Art of voices", die er 1991 in Eilenburg gegründet hat. Für ihn sind das zwei unterschiedliche Sachen. Er liebt kleine publikumsnahe Veranstaltungen - wie im esprit - genauso wie große Konzerte mit 400 Zuhörern. "Das hat Beides seinen Reiz" sagte er dem Online-Magazin dazu. Obwohl er der Country- und New-Country Musik verfallen ist, sind auch einige Rockklassiker von u.a. Bruce Springsteen und Eric Clapton in seinem Programm. Insbesondere spielt er dabei Songs, die nicht überall auf der ersten Seite zu finden sind. Aber in seiner Interpretation klingt alles nach Country. Kein Wunder, sein großes Idol ist Garth Brooks, der die Country-Musik in den 90er Jahren in den USA populär machte. Wie Brooks versucht er klassische Country-Klänge mit modernen Musikelementen zu mischen.
    Es war übrigens nicht Andy's erster Auftritt in Taucha, wie er dem Online-Stadtmagazin verriet. Vor über 10 Jahren stand er schon einmal beim Tauchscher kurz auf der Bühne. Das war praktisch der Startschuss für sein Soloprojekt "One man - one voice". Ja und dann man glaubt es fast nicht, er war auch einmal Begleitband von Peter "Cäsar" Gläser. Eine interessante Parallele zu der gestrigen Veranstaltung im esprit. Als er in seiner ureigensten Version den Hit "Jeans On" anspielte, gingen die Gäste begeistert mit. Der Funke sprichwörtliche Funke, er sprang über auf seine Fans, die ihn noch lange feierten.

    Tauchas Country Fans können sich schon auf den 5. Mai freuen, wenn in der Mehrzweckhalle eine große Line Dance Party mit Country-Live-Music startet. Mit Unterstützung der "Firefox-Linedancers" aus Leipzig finden derzeit Samstags Line Dance Trainigskurse in Taucha statt. Der Höhepunkt ist aber der August, wenn auf dem Schlosshof das zweite Country und Bikerfest stattfindet.
    Bericht IVT. Text und Fotos: Matthias Kudra

    Weitere Informationen zu Andy Heinrich und seinen Musik-Projekten finden Sie auf seiner Homepage unter
        www.andys-music.de

            

    21.04.07 Mit der Trommelflöte auf dem Schlosshof den Marsch geblasen

    Die Spielleute des Spielmannszuges Taucha e.V. greifen zu ihren Instrumenten. "Wir spielen als erstes "Paulchen", da können alle mitspielen!", sagt Vereinschef Roland Schulze.
    Dann erfolgt die Aufstellung im Schlosshof, Tambour Phillipe gibt den Einsatz und vom jüngsten Ensemblemitglied, der 7jährigen Nicole Franke, bis zum ältesten Senior, dem 76jährigen Walter Stephan, spitzen alle die Lippen oder heben die Trommelstöcke und Paukenschlägel oder Becken und aus "Paulchen" wird ein zünftiger Spielmannszug-Marsch.
    (Klicken Sie hier und Sie können sich "Paulchen, gespielt vom Tauchaer Spielmannszug, anhören.)
    Der Spielmannszug Taucha e.V. hatte zum "Tag der offenen Tür" eingeladen, um den interessierten Gästen seine Probenräume zu zeigen und natürlich auch einen kleinen Ausschnitt aus seinem Repertoire zu Gehör zu bringen.
    Nachdem sogar noch das "Knallrote Gummiboot" und der "Häuptling der Indianer" erklungen waren, erzählte Gerd Kassner, der sich um die Vereinschronik kümmert, voller Stolz, mit wie viel persönlicher Hingabe alle Vereinsmitglieder die Idee umgesetzt haben, hier im Schlosshof eigene Vereinsräume auszubauen. "In etwa dreieinhalbtausend Arbeitsstunden haben wir seit Februar 2004 dieses Schmuckstück hier geschaffen. Ohne das Engagement der Vereinsmitglieder, vieler Sponsoren und uneigennützige Handwerker, die nur das Material in Rechnung stellten, hätten wir das alles nicht hinbekommen!", sagte auch Vereinsvorsitzender Roland Schulze. "Wir können jetzt proben, ohne auf die Uhr schauen zu müssen, stören keine Nachbarn und haben zudem ein ordentliches Domizil, wo wir auch mal nach den Proben noch ein Bierchen trinken können. Wir haben hier schon eine Silvesterparty gehabt, Geburtstage kann man hier gut feiern und zur Fußball-WM haben wir gegrillt und mit unserer Elf mitgefiebert!", schwärmte Roland Schulze von den Möglichkeiten gemeinsamer Aktivitäten, die auch dem Vereinsklima gut tun. Dazu gehört auch mal ein Kegelabend auf der Kegelbahn Kriekauer Straße.
    Das jüngste Mitglied, die 7jährige Nicole Krause, spielt erst seit ein paar Monaten an der Trommelflöte mit, kann natürlich noch nicht alle Titel. "Wo sie es nicht kann, schlägt sie mit dem Tamburin den Takt mit!", sagt ihre Nachbarin. "Ich spiele hier, weil es Spaß macht!", sagt sie dem Online-Magazin. "Tokio Hotel" hört sie zwar auch, aber "…die Musik hier ist auch schön!", meint sie mit überzeugter Stimme.
    Eigener Bericht IVT. Text und Fotos: Reinhard Rädler

    Weitere Informationen über den Spielmannszug Taucha e.V.:auf der Homepage des Vereins.

            

    19.04.07 Peter "Cäsar" Gläser beim Klassentreffen in Taucha

             
    Auf seiner Lesetour stellte Peter "Cäsar" Gläser die im Militzke Verlag Leipzig erschienene Autobiografie "Wer die Rose ehrt" im cafe esprit vor. Mit diesem Song aus legendären Renft-Zeiten ging es auch los, allerdings in einer neuen Fassung aus dem Jahre 2002. Mit der "Rumpelkammer"- Melodie aus der Nusknacker-Suite trat er dann selber auf die Bühne und grüßte u.a. mit Gerry und Helmut Schultze alte Weggefährten. Wörtlich bekannte er erfreut: "Es ist ja wie beim Klassentreffen". Es war nicht seine erste Lesung, schon die 7. und auch nicht sein erster Auftritt in Taucha. Beim Sommerfest und Gostenfestival" auf dem Schlosshof im Juni 2005 konnten die Tauchaer ihn bei einem Konzert mit seinen "Spielern" erleben. Gläser erinnerte gleich zu Beginn mit Wehmut an dieses Konzert. Kurz vor Ende des Konzertes kam da spontan sein alter Weggefährte "Pjotr" (Peter Kschentz) auf die Bühne, um mit ihm und seinen Spielern zu musizieren. Es sollte Pjotr's letzter Auftritt sein...
    Peter Gläser begann mit der Frage "Wie kam ich eigentlich zur Musik?". Er berichtete episodenhaft wie er als 6-jähriger auf dem Xylophon und später auf der Blockflöte und Gitarre begonnen hatte, Songs nachzuspielen. Dabei spielte er Songs wie "Rote Lippen soll man küssen" von Cliff Richard und "Liebeskummer lohnt sich nicht" von Siw Malmkwist an, die sein Interesse für Tanzmusik wesentlich beeinflußt hätten. Dann lernte er im Leipziger Kino Capitol mit den "Butlers", die erste Klaus-Renft-Band kennen. Freimütig bekannte er auch, wie er als Elektrolehrling im Gaswerk "Max Reimann" Kontakte mit der Stasi bekam. Als IM Klaus Weber wurde er dort geführt. Dazu sagte er selbstkritisch "Es war der größte Fehler meines Lebens. Ich habe damals nicht gewußt was auf mich zukommt" und betonte "Ich habe meine Stasimitarbeit selbst aufgedeeckt und nicht die Medien". Sein Freund Gerry aus dem Publikum ergänzte: "Niemand ist so ehrlich wie Du".
    Zum Beatverbot Mitte der 60er Jahre in der DDR sagte er: "Das war auch eine Herausforderung für die Bands, Musik in Deutsch zu machen und sich deutsche Namen zu geben". Aus den "Butlers" wurde schließlich die "Klaus-Renft-Combo". "Meine Liebe hängt mehr an Renft" bekannte Gläser mehrfach und immer wieder kam er - auch als er über seine "Karussel"-Zeit berichtete - auf Renft zurück. Zu "Karussel" sagte er nur: "Das war eine völlig andere Band. Eigentlich wollten wir das Renft-Erbe hochhalten, aber das hat nicht so richtig geklappt. Deswegen bin ich 1983 ausgestiegen". Dann erinnerte mit dem Lied "Besinnung" an seine inzwischen verstorbenen Weggefährten wie Ralf Stolle (ehemaliger Keyboarder bei Renft), Gerulf Pannach, Klaus Renft und eben Peter "Pjotr" Kschentz. So wie diese Weggefährten war auch der Titel "Besinnung" plötzlich aus dem Rundfunkarchiv verschwunden...
    Genauso offen wie zu seiner Stasi-Vergangenheit bekennt sich Gläser zum Schluß zu seiner inzwischen überwundenen Alkoholkrankheit. Dann erklang es endlich sein Lied vom "Apfelbaum" und die Zuhörer im ausverkauften cafe esprit konnten ihn nochmal träumen, seinen Traum vom Apfelbaum.
    Bericht IVT. Text und Fotos: Matthias Kudra

    Weitere Informationen zum Thema aus unserem Archiv:
        Taucha träumte seinen Traum vom Apfelbaum (12.06.05)

            

    15.04.07  Die Bellmanns inszenierten perfekte Buchlesung

    "Drei Eulenaugen entfernt, zwischen sieben Katzenbuckeln, liegt das Hexental. Es ist sieben mal sieben Hexenmeilen entfernt und liegt inmitten der Katzenbuckel…", so beginnt die Geschichte vom Hexchen Purpurfee, einer coolen Junghexe, die richtig tolle Abenteuer erlebt hat.
    Aufgeschrieben hat die Geschichte Gerdamarie Preuße, die als Autorin vieler Sandmännchen-Episoden mit Herrn Fuchs und Frau Elster bekannt ist. Der Leipziger Schauspieler Dieter Bellmann (bekannt als Prof. Simoni in der ARD-Arztserie "In aller Freundschaft") hat die abenteuerlichen Begebenheiten gelesen, wovon eine CD produziert wurde.
    Der KuKuTa hatte nun am zeitigen Sonntagabend das Schauspieler-Ehepaar Astrid Höschel-Bellmann und Dieter Bellmann ins Cafe esprit zu einer Lesung dieser auch als Buch erschienenen Geschichte eingeladen. Die beiden Schauspieler wurden dabei begleitet von der Akkordeonistin Heide Steger. In einer schon als perfekt zu bezeichnenden Inszenierung hauchten die beide Protagonisten den Hauptfiguren der "Gute-Nacht-Geschichte", dem Waldschrat Raky, dem Mäuschen Huschel, dem Ungeheuer "Böses Ende" und natürlich der Hexe Purpurfee förmlich stimmliches Leben ein. Akkordeonistin Heide Steger schuf mit ihrem Instrument, wie gesagt perfekt inszeniert, passende Hintergrundmusik und -geräusche und leitete meisterhaft u.a. mit musikalischen Adaptionen bekannter Kinderlieder, wie "Oh, du lieber Augustin" oder "Häschen in der Grube" zum nächsten Kapitel über.
    Über den Schauspielern pendelten an einer Wäscheleine die Originale der Illustrationen des 2005 im Kamprad-Verlag Altenburg erschienen Buches, die keine geringere als Astrid Höschel-Bellmann selbst geschaffen hatte. Die farbenfrohen Illustrationen der Schauspielerin sind natürlich bestens geeignet, der kindlichen Fantasie viel Freiraum zu geben.
    "Schade, dass keine Kinder unter den Gästen waren!", bedauerte Astrid Höschel-Bellmann. "Aber, ich glaube, die Geschichte hat das Kind in jedem von uns angesprochen!", baute Ehemann Dieter Bellmann eine Brücke.
    Bericht IVT. Text und Fotos: Reinhard Rädler
            

    15.04.07 Ausverkaufter Frühlingsball mit frühlingsbuntem Programm

    Die drei Organisatoren des diesjährigen Frühlingsballs, Ratskellerchef Guido Lerch, Elektrofirmenchef Lutz Ritter sowie DJ und Eventmanager Roland Kohler von der Showkiste Leipzig, haben gut lachen, denn erstens ist der Ball ausverkauft und zweitens haben sie ein gutes Programm für den 28. April zusammengestellt, auf das sich die Tauchaer und ihre Gäste freuen können.
    Diesmal sehr stark engagiert hat sich das Modehaus Fischer, das sich im Vorfeld seines 175. Firmenjubiläums in einer prächtigen Modenschau mit einer Zeitreise durch die verschiedensten Stilepochen präsentieren wird. Jaqueline Rulf, Marketingexpertin vom Tauchaer Stammhaus, hat dazu das Organisationsteam verstärkt und bei den Vorbereitungen kräftig unterstützt. Alle Ballgäste werden eine gute Sicht auf die Models haben, denn diese werden auf einem einen richtigen Laufsteg laufen.
    Neben der Modenschau wird es weitere Showeinlagen geben, worüber die Organisatoren allerdings den Mantel des Schweigens deckten, denn es sollen ja echte Überraschungen geben.
    Dass im Laufe Abends das Maskottchen des neuen Tauchaer Stadtbades vorgestellt werden soll, hat sie allerdings selbst überrascht. Die Ehre, dass ausgerechnet "ihr" Tauchaer Frühlingsball quasi als "Geburtshelfer" für die Namenssuche ausgewählt wurde, macht sie mehr als stolz. Sie sind selbst gespannt, wie die neue Imagefigur aussehen und wie groß sie sein wird. Vorsorglich haben sie schon mal die Türen ausmessen lassen.
    Bis es soweit sein wird, können sich die Ballgäste aber erst einmal am reichhaltigen Büffet vom "Tauchaer Ratskeller" stärken. "Es wird sowohl ein frühlingshaft leichtes, aber auch ein herzhaftes Angebot geben. Wir werden ständig nachlegen, so dass jeder nach Herzenslust schlemmen kann.!", so der Ratskellerchef. "Unser Inklusiv-Angebot umfasst wieder alkoholfreie und alkoholische Getränke, außer Spirituosen, laut Karte. An der Bar im Oberrang wir der Sächsische Cocktailmeister, Tilo Erdmann, nicht nur zeigen, was geschüttelt und gerührt ist. Zu moderaten Preisen kann man die Drinks dann natürlich genießen!", verweist Guido Lerch auf ein weiteres Highlight.
    Natürlich wird ein Ball erst dann ein Ball, wenn man das Tanzbein schwingen kann. Ausreichend Platz dazu wird sein, versprechen die Organisatoren, denn in der Mehrzweckhalle dürfen nur noch 450 Gäste Platz nehmen.
    DJ Roland Kohler, der natürlich selbst wieder für musikalische Stimmung sorgen wird, schwärmte für "Amanda & Friends", die Band des Abends (mehr Infos hier).
    . "Die sind richtig gut und werden sich mit ihrer Musik absolut dem festlichen Rahmen unseres Frühlingsballes anpassen!". Die drei Damen und zwei Herren werden Hits der 70iger bis zu aktuellen Charthits stimmungsvoll zu Gehör bringen.
    Ach ja…für die Raucher wird es ein Zelt außerhalb das Halle geben, denn Rauchverbot ist in der Halle angesagt! Vielleicht sollten sie sich besser etwas einschränken, denn drinnen wird das Programm ohne (Rauch)Pause weitergehen, womöglich verpassen sie dann einen der wertvollen Tombolapreise auf ihre Eintrittskarten…
    Bericht IVT. Text und Foto: Reinhard Rädler bzw.Amanda & friends-Management

            

    14.04.07  Tauchaer blogt auf der Automesse

    Seit dem 19. März 2007 berichten die Mediennetzwerk-Spezialisten Thomas Gigold und Daniel Große, die sich dafür zur "BlogSolution" zusammengeschlossen haben, über aktuelle Entwicklungen der Automobil-Branche und begleiten die Messe von der Vorbereitungszeit bis über die Ausstellungstage hinaus.
    Ein Weblog (engl. Wortkreuzung aus Web und Log), häufig abgekürzt als Blog, ist ein digitales Tagebuch. Es wird am Computer geschrieben und im World Wide Web veröffentlicht. Die ersten Weblogs tauchten Mitte der 1990er Jahre auf. Sie wurden Online-Tagebücher genannt und waren Webseiten, auf denen Internetnutzer periodisch Einträge über ihr eigenes Leben machten. Seitdem ist es aus der Kommunikation über das Internet nicht mehr wegzudenken und gilt, wenn es seriös betrieben wird, als wichtiges Informationsmedium.
    Zur 17.Auflage der AMI Auto Mobil International wird nun erstmals ein offizielles Weblog die Messe begleiten. Das sogenannte AMI-Blog entsteht im Auftrag der Leipziger Messe und startete bereits vier Wochen vor der Veranstaltung.
    Während der AMI werden die zwei Autoren nun zehn Tage live von Ostdeutschlands größter Automesse berichten: “Das Ziel des Weblogs ist es, Autofans auf die Messe aufmerksam zu machen und ihr Interesse zu fördern. Es ist sozusagen eine Einladung nach Leipzig. Wir informieren aber auch diejenigen, die es aus Zeitgründen nicht auf die AMI schaffen“, sagt der Tauchaer Journalist Daniel Große, den das Online-Magazin während einer Pressekonferenz einer großen Automarke in Messehalle 1 traf. Sozusagen live tippte er auf seinem Laptop seine Eindrücke ins Blog und stellte es sofort ins Netz.
    Neben aktuellen Nachrichten und Autovorstellungen wird es nun Interviews und Videoinhalte auch zum wichtigen Thema Umwelt, CO2-Ausstoß und Feinstaub geben. Darüber hinaus werden diverse exklusive Video-Features einige neue Auto-Modelle in Bewegung vorstellen und den Besuchern einen Eindruck von Leipzig und der Messe vermitteln.
    Am Freitag, den 13. April hatte das AMI-Blog schon 6.500 Besucher.
    Im August 2006 betreuten Große und Gigold bereits mit dem Weblog zur GC Games Convention ein offizielles Blog für eine Veranstaltung der Leipziger Messe.
    Unter www.ami-blog.de erfahren Sie das Neuste von der AMI 2007.
    Klicken Sie einfach hier und Sie sind hautnah am Geschehen der AMI 2007.
    Nach einer Presseinformation: Reinhard Rädler, Foto: Reinhard Rädler

            

    13.04.07 Hilfsangebote aus Taucha zu den Seniorentagen

    Viele alltägliche Arbeiten gehen mit zunehmendem Alter nicht mehr so schnell und leicht von der Hand und überall im Haus lauern Gefahren. Doch es gibt durchaus Wege und Hilfsmittel, wie man Gefahrenquellen ausschalten sowie das Leben sicherer und leichter machen kann. Lutz Ritter vom gleichnamigen Tauchaer Elektrobetrieb hat sich dieser Problematik angenommen und bietet neben Elektroinstallationen auch spezielle Produkte und Hilfsmittel für Menschen an, die damit ihre Lebensqualität erheblich steigern können.
    Das Online-Magazin traf den umtriebigen Tauchaer im Paunsdorf-Center anlässlich der dort stattfindenden LVZ-Senioren-Tage "Mitten im Leben live", als er an seinem Stand verschiedene solcher Hilfsmittel und technischen Geräte vorstellte.
    GroßtastetelefonSo unter anderem ein Großtastentelefon, das sich durch besonders große Tastenfelder hervorragend eignet, wenn die Bewegungsfreiheit nicht mehr so gegeben ist, oder die Augen nicht mehr so richtig wollen.
    Ein mobiles Notrufgerät, mit dem man jederzeit und überall schnell Hilfe herbeiholen kann, zählt Lutz Ritter zu einem der wichtigsten und sinnvollsten Hilfsmittel aus seiner Angebotspalette, denn mit ihm kann man jederzeit per einfachem Knopfdruck Hilfe holen.
    Wenn die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, gibt es viele kleine Helfer aus dem Küchen- und Badbereich, die dem Hilfebedürftigen den Alltag leichter machen. So zum Beispiel ein mobiler Haltegriff, der zum Ein- oder Aussteigen aus Badewannen oder nur zum einfachen Festhalten sehr nützlich ist.
    "Es sind so viele nützliche Gegenstände dabei, wie zum Beispiel in Deckelöffner, mit dem sich ohne große Mühe Schraubgläser öffnen lassen, die sich durchaus auch als praktisches Geschenk erweisen. Sinnvoller jedenfalls, als manches Verlegenheitsgeschenk, was dann ungenutzt in der Ecke liegt!", verweist der gelernte Elektroingenieur auf eine praktische und nützliche Geschenkidee.
    Er hat vor zwei Jahren extra einen Lehrgang bei der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik abgeschlossen. Als anerkannter Handelspartner des Seniorenfachhandels kann er damit in kurzer Zeit diese und andere speziellen Wünsche erfüllen.
    Bericht für IVT. Txt und Fotos: Reinhard Rädler

            

    12.04.07  Freundeskreis eröffnet Boulesaison 2007

    Am letzten Sonntag im März trafen sich erstmals in diesem Jahr wieder Mitglieder des Freundeskreises Taucha- Chadrac/ Espaly e.V. zum Boulespiel auf dem Sport- und Freizeitzentrum in der Kriekauer Straße.
    Der Verein, der sich die Förderung, Organisation und Präsentation der Städtepartnerschaft mit den beiden französischen Kommunen Chadrac und Espaly auf die Fahne geschrieben hat, pflegt nun schon seit über 10 Jahren auch ein wenig die französische Lebensart. Und dazu gehört das Boulespiel als „ Nationalsport Nr. 1“ in Frankreich allemal.
    Deshalb werden in Taucha ab jetzt wieder an jedem letzten Sonntag des Monats, so der Wettergott gnädig ist, die Stahlkugeln auf dem Bouleplatz klicken.
    Zur Saisoneröffnung hatten wir uns anlässlich des 15- jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft wieder gerngesehene Gäste vom Leipziger Petanque Club „Pastis 1996“ eingeladen, die uns Laien schon seit einigen Jahren bei unserem „Freizeitsport“ mit professionellen Tipps zur Seite stehen.
    Natürlich konnten wir auch diesmal beim gemeinsamen Spiel mit den „ Profis“, die inzwischen in die Bundesliga aufgestiegen sind, einiges zu Technik und Taktik des „Spiels mit den Kugeln“ ( Boule ) dazu lernen.
    Nun heißt es für uns, bei den nächsten Treffs fleißig zu üben, wobei Spaß und Freude am Spiel immer im Vordergrund bleiben werden.

    Interessenten sind herzlich zu unseren Spielterminen, jeweils am letzten Sonntag des Monats um 10.00 Uhr eingeladen.
    Spieltermine: 29. April, 27. Mai, 24. Juni, 29. Juli, 30. September und 28. Oktober .
    Bericht und Fotos für IVT: Dr. Jürgen Garn (Freundeskreises Taucha- Chadrac/ Espaly e.V.)

            

    11.04.07 "Blühende (Schul)Landschaft" in Taucha
    Die manchmal ironisch zitierten "blühenden Landschaften" sind in Taucha in puncto Schullandschaft positive Realität geworden. Alle drei Tauchaer Schulformen können für das kommende Schuljahr steigende Schülerzahlen verzeichnen. Das sei angesichts der demografischen Entwicklung, die ja geburtsschwache Jahrgänge verzeichnet, nicht hoch genug zu bewerten, so Tauchas Bürgermeister Holger Schirmbeck. "Das zeugt aber auch vom guten Ruf der Tauchaer Schulen, der nicht zuletzt durch eine konsequente Politik erreicht werden konnte! Es zeigt sich jetzt, dass wir die Prioritäten in der Stadtentwicklung richtig gesetzt haben.", stellte das Stadtoberhaupt nicht ohne Stolz fest.
    In der "Grundschule am Park" liegen 46 Neuanmeldungen vor und in der Grundschule 2, der "Regenbogenschule", werden es sogar 80 neue Erstklässler sein, was den beiden Schulen eine Zwei- bzw. Dreizügigkeit sichert, welche als wichtiges Merkmal für einen sicheren Schulstandort gelten.
    Damit können die Tauchaer Schulen der Schulnetzplanung gelassen entgegensehen, zumal auch "Fremdschüler", also Schüler aus anderen Einzugsbereichen, beispielsweise aus Panitzsch. Jesewitz, Borsdorf und sogar Leipzig, mit steigender Tendenz an Tauchas Schulen angemeldet werden.
    Taucha wird mit dem Abgang starker Jahrgänge des Gymnasiums im jetzt auslaufenden Schuljahr, schon im kommenden Schuljahr 2007/08 wieder insgesamt 33 Schüler mehr haben. Das sind immer noch 21 Schüler mehr, als im Schuljahr 2005/06. Genau werden es im Herbst 2007 dann 1.428 sein.
    Bericht IVT. Text: Reinhard Rädler

            

    05.04.07  Mit zünftigem Osterfeuer den Winter vertrieben

    Sie wollten alle sehen, wie der Winter vertrieben wird. Wohl aus diesem Grunde, aber auch aus alter Tradition kamen am Gründonnerstag wieder sehr viele Tauchaer zum traditionellen Osterfeuer auf die Festwiese.
    Mitglieder des Heimat-, des Gewerbe- und des Handwerkervereines hatten wieder viele Stände aufgebaut. Es gab Bratwurst, Steaks und Fettschnitten und neben Bier vom Fass ließen sich die Besucher aber auch Glühwein und Eierpunsch schmecken. Kinder konnten kleine Ostergeschenke basteln oder Karussel fahren und Osterhäschen Susann Stammnitz verteilte österliche Naschereien.
    Bevor der Bürgermeister, Stadträte, Vereinsvorsitzende und -mitglieder die Fackeln in den großen Holzstoß steckten, stellten sie sich erst mal zum Fototermin, wobei MDR-Moderator Roman Knoblauch die Crew scherzhafterweise als "AG Junger Brandstifter" bezeichnete…
    Der Holzstoß brannte diesmal recht schnell an und entfachte auch eine sehr starke Hitze, so dass die Tauchaer respektvoll einen großen Kreis bildeten und die Feuerwehr vorsorgliche Brandschutzmaßnahmen ergriff. Das Feuer blieb friedlich und widmete sich voll und ganz seiner eigentlichen Zweckbestimmung: Nämlich einer vorchristlichen Tradition folgend, den Winter zu vertreiben.

    Bericht IVT. Text und Fotos: Reinhard Rädler
            

    03.04.07 Ortsbeirat lädt am 24. April zu Infoabend für die Pönitzer

    Der Ortsbeirat Pönitz lädt zu einer Informationsveranstaltung am Dienstag, den 24. April 2007 um 18.00 Uhr in den Gewerbepark Ziegelei Taucha, Betriebsgebäude 2. Eingang, ein. Es werden die Ergebnisse einer Beratung im Rathaus Taucha vorgestellt, die am 12.03.07 zwischen Vertretern des Landkreises Delitzsch, der Stadt Taucha und des Ortsbeirates Pönitz stattgefunden hat.
    Thema war hier das Panfeststellungsverfahren zur Verbindungsstraße und der Beginn der Planungen für die Hauptstraße im Ort (zwischen den Ortseingangsschildern) und der Fußweg Weidenweg (die seit Jahren fehlende Anbindung des stumpfen Endes).
    Neben allen Anwohnern sind auch Vertreter der Stadt Taucha und des NABU eingeladen. Herr Rösl stellt freundlicherweise den Raum für die Veranstaltung zur Verfügung und wird am Rande auch über seine Vorhaben bezüglich des Kiesabbaus auf dem Wachberg bei Pönitz informieren.
    Bericht für IVT: Dagmar Hering; Fotos: Claudia Anger
    Weitere Informationen über Pönitz auf der  Seite des Ortsteiles.

    01.04.07 Das Logo fürs neue Bad steht fest - der Name fehlt noch

    Das neue Logo des Tauchaer Bades"Das Tauchaer Bad stellen wir uns nicht nur als 'Becken mit Wasser drin' vor!", so PR-Berater Kay Lehmann von der Leipziger Kommunikationsagentur "heimrich & hannot", als er im Tauchaer Ratssaal den Stadträten, der Presse und der Badinitiative das Marketingkonzept für das Tauchaer Bad präsentierte.
    Unter dem Leitspruch "Bei uns wird der Freibadbesuch ein Erlebnis!", sollen mit dem Konzept eines Aktivbades die Tauchaer Bürger und ihre Gäste aller Altersgruppen und die Vereine angesprochen und einbezogen werden. Über die gesamte Saison soll und könnte es, neben dem Badespaß, Aktionstage mit unterschiedlichen Veranstaltungen, wie z.B. Nacht-Beach-Volleyball-Turniere geben. Auch Konzerte sind möglich.
    Zu einem Marketingkonzept gehört aber auch, so PR Berater Lehmann, dass das Bad mit einem einprägsamen Namen bekannt ist, der eine über die Tauchaer Stadtgrenzen hinaus wirkende Identität bewirkt. Damit können Verwechslungen ausgeschlossen und werbeträchtige Kampagnen gestartet werden.
    Die PR-Agentur hatte auch schon einen klangvollen Namen parat: "Parthe Bad Taucha - komm rein, tauch ein!" - Wortspiele um den Namen Taucha (tauchen, auf-, ein oder abtauchen usw.) lassen der Kreativität nun viel Spielraum.
    Neben dem Namen soll ein Logo zum einprägsamen Markenzeichen des Tauchaer Bades werden, dessen Gestaltung auch schon feststeht, so wie in der obigen Grafik ersichtlich.
    Ein Maskottchen wird in 2m-Überlebensgröße die Tauchaer zum Frühlingsball am 28. April 2007 in der Mehrzweckhalle begrüßen und zu originellen, unverkennbaren Namensschöpfungen animieren, denn es wird hier ein Wettbewerb gestartet, bei dem die Tauchaer und ihre Gäste aufgerufen werden, einen passenden Namen für diese Identifikationsfigur zu finden.
    Eine "Komitee", dass sich aus Badinitative, Stadtrat und anderen Gremien zusammensetzen könnte, wird dann den schlagkräftigsten Namen für das Maskottchen auswählen. Am Samstag, den 30. Juni zur großen Einweihungsfeier soll er dann verkündet werden.
    Die Vorbereitungen der Eröffnungsparty sind bereits angelaufen, denn man hat allerlei Aktionen und Höhepunkte geplant. Schließlich hat man als Motto "Ein Sommertraum" gewählt. Die Stadt und die Badinitiative werden gemeinsam mit der PR-Agentur ein erlebnisreiches Programm für die Festgäste auf die Beine stellen.
    Die Vereine der Stadt sind ausdrücklich aufgerufen, am 2. Tag des Eröffnungs-Wochenendes mit eigenen Präsentationen für ein weiteren Farbtupfer des Bad-Eröffnungsspektakels zu sorgen.
    "Wir sind sicher, das wir den Termin der Einweihung am 30. Juni 2007 halten werden. Das Becken und die technischen Anlagen werden funktionsfähig sein!", so Achim Teichmann, Geschäftsführer der IBV. "Die Rasenflächen auf der linken Seite des Areals, das ist nun mal biologisch bedingt, müssen erst noch anwachsen, ehe sie zum Liegen und Sonnen genutzt werden können!". Deshalb könne im 1. Jahr nur etwa die Hälfte der Liegfläche genutzt werden, so der Chef der Betreibergesellschaft.
    Voll ausgenutzt sollen allerdings die Eintrittspreise für das Badevergnügen werden. "Jeder (!) der ins Bad will, muss Eintritt zahlen! Vom Kleinkind bis zum Senior!", war die eindeutige Antwort von Achim Teichmann auf die Frage des Online-Magazins, wo denn die untere Altersgrenze der Ermäßigungsberechtigten liegt. "…und wer einmal das Bad verlassen hat, zahlt neu, wenn er wieder rein will!", fügte er noch hinzu. Durch die Nutzung verschiedener Rabattmöglichkeiten, könne allerdings einiges ausgeglichen werden. (Zur Übersicht über die Eintrittspreise klicken Sie bitte hier).
    Etwa 300 Tausend Euro stehen dem Bad aus dem Haushalt der Stadt Taucha zur Verfügung. Der Rest muss erwirtschaftet werden. Die Eintrittspreise, man erwartet bei normalen Badebetrieb etwa 50.000 Euro, decken den wirtschaftlichen Bedarf bei Weitem nicht ab.
    Seit dem 1. April hat die IBV mbH, als Beitreiber des Bades, drei neue Mitarbeiter: Den leitenden Schwimmmeister Klaus-Peter Hensel und seine beiden Mitarbeiter, die Angestellten für Bäderbetrieb Franziska Teller und Sebastian Krause, bereiten sich nun auf den erhofften Ansturm der Badegäste vor.
    Klaus-Peter Hensel kommt aus Rudolstadt. Er hat schon einschlägige berufliche Erfahrungen im Badebetrieb gesammelt, so unter anderem in der "Obermain Therme" in Bad Staffelstein.
    Das Bad wird von 09 - bis 19 Uhr und in den Ferien bis 20 Uhr geöffnet sein.
    Bericht IVT. Text und Foto: Reinhard Rädler; Grafik: "heimrich & hannot"
    Präzisiert am 05.04.07.

    Weitere Informationen auf der Webseite der Badinitiative

            

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